饭饭TXT > 海外名作 > 《1Q84 book 1 > 1Q84 德语版.txt

第 14 页

作者: 当前章节:15402 字 更新时间:2026-6-19 08:06

Vater. Dieses nutzlose, banale Gerede zerrt an meinen

Nerven. Ich mag nur Ihre Glatze, okay? Ihre Kopfform

gef.llt mir. Verstanden?.

.Aber was reden Sie, ich habe doch keine Glatze. Also

etwas Haarausfall ….

.Und fallen Sie mir nicht auf die Nerven. Es reicht., sagte

Aomame, w.hrend sie sich angestrengt bemühte, ihr

Gesicht nicht zu verziehen. Dann sprach sie mit etwas

weicherer Stimme. Sie durfte den Mann nicht mehr als

n.tig erschrecken. .Also, wie sieht es aus? Ich bitte Sie,

reden Sie nur nicht mehr solches Zeug daher..

Egal, was du denkst, das ist ganz klar eine Stirnglatze,

dachte Aomame. G.be es bei der Volksz.hlung eine

Kategorie .Glatze., müsstest du dort auf alle F.lle ein

Kreuzchen machen. Und wenn du in den Himmel kommst,

dann in den Glatzenhimmel. Oder in die Glatzenh.lle, je

nachdem. Kapiert? Du solltest die Augen nicht l.nger vor

den Fakten verschlie.en. Gehen wir! Du kommst direkt in

den Glatzenhimmel. Jetzt.

Der Mann bezahlte die Rechnung, und sie gingen auf sein

Zimmer.

Sein Penis war tats.chlich ein wenig gr..er als der

Durchschnitt, aber auch nicht zu gro.. Er hatte sich nicht

geirrt mit seiner Selbsteinsch.tzung. Aomame stimulierte

ihn an den richtigen Stellen, und er wurde gro. und hart.

Sie zog ihre Bluse und ihren Rock aus.

.Bestimmt findest du meinen Busen klein., sagte sie

kühl, w.hrend sie auf den Mann hinunterschaute.

.Kommst du dir bl.d vor, weil dein Penis relativ gro. ist

und meine Brüste so klein sind? Fühlst du dich geprellt?.

.Nein, gar nicht. Deine Brüste sind auch nicht besonders

klein. Sie haben eine wundersch.ne Form..

.Na ja, egal., sagte Aomame. .übrigens trage ich nicht

immer so aufreizende BHs mit Spitze und so. Von Berufs

wegen lie. es sich nicht vermeiden..

.Ich würde zu gern wissen, was du machst..

.Ich habe es dir doch vorhin schon gesagt. Ich will hier

nicht über meine Arbeit sprechen. Aber was immer es ist,

als Frau hat man es nicht leicht..

.Das Leben als Mann ist auch nicht gerade einfach..

.Aber ihr müsst keine BHs mit Spitze tragen, wenn ihr

keine Lust dazu habt..

.Stimmt, aber ….

.Rede nicht, als würdest du das verstehen. Eine Frau hat

es wesentlich schwerer. Bist du schon mal in

St.ckelschuhen eine steile Treppe hinuntergeklettert? Oder

in einem engen Minirock über einen Zaun gestiegen?.

.Tut mir leid., entschuldigte sich der Mann artig.

Sie griff sich mit der Hand an den Rücken, nahm den BH

ab und warf ihn auf den Boden. Sie rollte ihre Strümpfe

hinunter, auch diese landeten auf dem Boden. Dann

streckte sie sich auf dem Bett aus und begann erneut mit

dem Penis des Mannes zu spielen.

.Er ist wirklich prachtvoll. Ich bin beeindruckt. Sehr

formsch.n und auch von der Gr..e ideal. Und hart wie ein

Baumstamm..

.Vielen Dank für das Kompliment., sagte der Mann

sichtlich erleichtert.

.Jetzt wird er ganz lieb zu seinem Schwesterchen sein.

Und es vor Freude zucken lassen..

.Sollten wir nicht vorher duschen? Ich habe geschwitzt..

.Ruhe jetzt!., sagte Aomame und drückte warnend

seinen rechten Hoden zusammen. .Ich bin hier, um Sex zu

haben. Nicht, um zu duschen. Kapiert? Zuerst machen wir

es. Und zwar gründlich. Schwei. oder so was spielt keine

Rolle. Wir sind hier doch nicht im M.dchenpensionat..

.Kapiert., sagte der Mann.

Als Aomame nach dem Sex mit den Fingern über den

blo.en Nacken des Mannes fuhr, der ersch.pft neben ihr

auf dem Bauch lag, verspürte sie auf einmal das Verlangen,

ihre Nadel in den bewussten Punkt zu sto.en. Fast

überlegte sie, ob sie es wirklich tun sollte. In ihrer Tasche

befand sich noch der in das Tuch eingeschlagene Eispick.

Seine sorgf.ltig gesch.rfte Spitze steckte in dem weichen

Korken, den sie eigens dafür angefertigt hatte. Wenn sie

gewollt h.tte, w.re es ein Leichtes für sie gewesen. Ihre

rechte Handfl.che einfach auf das h.lzerne Heft fallen

lassen. Der Mann w.re tot, ehe er etwas merkte. Er würde

nicht den geringsten Schmerz empfinden und vermutlich

als natürlicher Todesfall behandelt werden. Aber natürlich

gab sie den Gedanken auf. Es gab keinen Grund, diesen

Mann aus der menschlichen Gesellschaft zu entfernen.

Au.er, dass er für Aomame keinen Nutzen mehr hatte. Sie

schüttelte den Kopf und verscheuchte die gef.hrlichen

Gedanken.

Er ist ja kein schlechter Mensch, ermahnte sie sich selbst.

An sich war der Sex mit ihm auch gut gewesen. Er hatte

sich zurückgehalten und nicht ejakuliert, bis sie gekommen

war. Seine Kopfform und die Art, wie ihm das Haar ausging,

waren auch sehr sympathisch. Und sein Penis hatte genau

die richtige Gr..e. Er war h.flich, gut angezogen und in

keiner Weise aufdringlich. Er war sicherlich gut erzogen.

Allerdings konnte er einen mit seinem langweiligen Gerede

schier wahnsinnig machen. Aber darauf stand wohl nicht

die Todesstrafe. Wahrscheinlich nicht.

.Darf ich den Fernseher einschalten?., fragte Aomame.

.Natürlich., sagte der Mann, der immer noch auf dem

Bauch lag.

Nackt auf dem Bett sitzend, sah sie sich die Elf-Uhr-

Nachrichten von Anfang bis Ende an. Im Nahen Osten

führten Iran und Irak weiter ihren blutigen Krieg. Es war

ein aussichtsloser Krieg, und nirgends zeichnete sich auch

nur der Beginn einer L.sung ab. Im Irak h.ngte man junge

Deserteure als warnendes Beispiel an Strommasten auf. Die

iranische Regierung klagte Saddam Husseins Einsatz von

Giftgas und bakteriologischen Waffen an. In Amerika

k.mpften Walter Mondale und Gary Hart um die

Pr.sidentschaftskandidatur für die Demokraten. Keiner von

beiden wirkte besonders intelligent. Vielleicht vermieden

kluge Menschen es tunlichst, Pr.sident zu werden, weil

man dann leicht zur Zielscheibe von Attentaten wurde.

Die Errichtung einer permanenten Forschungsstation auf

dem Mond machte Fortschritte. Auf diesem Gebiet

kooperierten die USA und die Sowjetunion ausnahmsweise

miteinander. Wie bei der Erkundung des Südpols. Eine

Basis auf dem Mond? Aomame legte verwundert den Kopf

schr.g. Davon hatte sie noch nie geh.rt. Wie kam denn

das? Sie beschloss jedoch, nicht weiter darüber

nachzudenken. Es gab andere, dringlichere Probleme. Ein

Brand in einem Kohlebergwerk in Kyushu hatte eine gro.e

Zahl von Opfern gefordert, und die Regierung untersuchte

die Ursachen. Dass die Menschen in einer Zeit, in der man

Mondbasen errichten konnte, weiterhin Kohle aus der Erde

buddelten, wollte Aomame nicht in den Kopf. Noch immer

forderten die USA von Japan die .ffnung seiner

Finanzm.rkte. Morgan Stanley und Merrill Lynch setzten

auf der Suche nach neuen Geldquellen die Regierung unter

Druck. Weiter wurde von einer besonders intelligenten

Katze in der Pr.fektur Shimane berichtet. Das Tier

vermochte ein Fenster nicht nur selbstst.ndig zu .ffnen,

um hinauszugelangen, sondern es auch wieder hinter sich

zu schlie.en. Ihr Besitzer hatte ihr das beigebracht.

Beeindruckt sah Aomame zu, wie die schwarze Katze sich

geschmeidig umwandte, eine Pfote ausstreckte und mit

verst.ndigem Blick sacht ein Fenster zuzog.

Neuigkeiten gab es genug, aber die Entdeckung einer

Leiche in einem Hotel in Shibuya wurde nicht erw.hnt. Als

die Nachrichten zu Ende waren, nahm Aomame die

Fernbedienung und schaltete den Apparat aus. Um sie

herum herrschte Stille. Nur die gleichm..igen Atemzüge

des schlafenden Mannes neben ihr waren zu h.ren.

Der andere Mann lag wohl noch in der gleichen Haltung

vornüber auf dem Schreibtisch. Sicher sah es aus, als liege

er in tiefem Schlaf. Genau wie der Mann neben ihr. Nur

dass man seinen Atem nicht h.rte. Nicht die geringste

Chance, dass diese Ratte noch einmal aufwacht, dachte

Aomame. Den Blick zur Decke gerichtet, stellte sie sich die

Leiche vor. Sie schüttelte leicht den Kopf und verzog ihr

Gesicht. Dann stand sie auf und hob Stück für Stück ihre

auf dem Boden verstreuten Kleider auf.

KAPITEL 6

Tengo

Wir haben einen ziemlich weiten Weg vor uns

Am Freitagmorgen gegen fünf rief Komatsu an. Tengo

tr.umte gerade, dass er eine lange Steinbrücke überquerte,

um ein wichtiges Papier zu holen, das er am anderen Ufer

vergessen hatte. Er war der Einzige, der die Brücke

passierte. Sie führte über einen gro.en, sch.nen Fluss mit

mehreren Sandb.nken, auf denen Weiden wuchsen. Im

gem.chlich dahinstr.menden Wasser sah er die eleganten

K.rper der Lachsforellen. Frische grüne Bl.tter trieben

anmutig auf der Wasseroberfl.che. Es war eine Szenerie

wie auf einem chinesischen Teller. An dieser Stelle wachte

Tengo auf und schaute im Dunkeln auf die Uhr am

Kopfende. Ehe er den H.rer abhob, wusste er bereits, wer

es war. Nur einer konnte ihn um diese Stunde anrufen.

.Du, Tengo, hast du ein Textverarbeitungsger.t?., fragte

Komatsu. Kein .Guten Morgen., kein .Warst du schon

wach?.. Dass Komatsu selbst um diese Zeit auf war, konnte

nur bedeuten, dass er die Nacht durchgemacht hatte. Er

war bestimmt nicht aufgestanden, um den Sonnenaufgang

zu sehen. Und jetzt, bevor er schlafen ging, war ihm

eingefallen, dass er Tengo noch etwas sagen musste.

.Natürlich nicht., erwiderte Tengo. Es war noch ganz

dunkel. Und er stand noch mitten auf der langen Brücke. Es

kam selten vor, dass Tengo so plastisch tr.umte. .Ich bin

nicht stolz darauf, aber mir fehlen die Mittel, eins zu

kaufen..

.Kannst du damit umgehen?.

.Ja. Mit beidem, Computer und Textverarbeitungsger.t.

An der Yobiko haben wir welche, die ich immer für die

Arbeit benutze..

.Gut, dann schau dich doch heute mal um und kauf eins.

Ich kenne mich mit technischen Ger.ten überhaupt nicht

aus. Hersteller, Modell und so weiter überlasse ich ganz dir.

Das Geld bekommst du sp.ter zurück. Ich m.chte, dass du

.Die Puppe aus Luft. darauf überarbeitest. Du musst so

schnell wie m.glich anfangen..

.Wo wir gerade davon sprechen, so was kostet

mindestens zweihundertfünfzigtausend Yen..

.Macht nichts, geht in Ordnung..

Tengo legte am Telefon verwundert den Kopf zur Seite.

.Hei.t das, Sie wollen ein Textverarbeitungsger.t für mich

kaufen?.

.Ja, von meinem mickrigen Taschengeld. In dieses Projekt

muss man Kapital investieren. Knickern und kleckern

bringt nichts. Du wei.t ja, das Manuskript von .Die Puppe

aus Luft. wurde mit einem Textverarbeitungsger.t erstellt.

Also müssen wir bei der überarbeitung auch eins benutzen.

Bearbeite es in einem Format, das dem ursprünglichen

Manuskript m.glichst .hnlich ist. Kannst du heute noch

anfangen?.

Tengo überlegte. .Ja, eigentlich schon. W.re alles fest,

k.nnte ich sofort anfangen. Aber Fukaeri hat die

überarbeitung unter der Bedingung autorisiert, dass ich

diese Person kennenlerne, zu der sie mich am Sonntag

bringt. Besteht nicht noch die M.glichkeit, dass nach

diesem Treffen die Verhandlungen abgebrochen werden?

Dann w.ren alle Mühe und Kosten umsonst..

.Sei’s drum. Passieren kann alles M.gliche. Du legst jetzt

sofort los, ohne dich um diesen Kleinkram zu kümmern.

Das wird ein Rennen gegen die Zeit..

.Sie sind also sicher, dass das Gespr.ch gut l.uft?.

.Das hab ich im Urin., sagte Komatsu. .Bei mir

funktionieren die Instinkte. Vielleicht bin ich nicht mit

Talent gesegnet, aber Instinkt habe ich eine Menge

mitbekommen. Allein dadurch habe ich so lange überlebt.

Und Tengo, wei.t du, was der Unterschied zwischen Talent

und Instinkt ist?.

.Nein..

.Egal, wie viel Talent einer hat, es reicht nicht immer aus,

um sich den Bauch zu füllen, aber wenn einer mit Instinkt

ausgestattet ist, wird es ihm nie an einer Mahlzeit fehlen..

.Ich werde es mir merken..

.Also sei unbesorgt. Du kannst ganz beruhigt heute schon

mit der Arbeit beginnen..

.Wenn Sie es sagen, soll es mir recht sein. Ich wollte nur

nicht, dass sich trotz eines vielversprechenden Anfangs

sp.ter herausstellt, dass alles umsonst war..

.Dafür übernehme ich die volle Verantwortung..

.Einverstanden. Abgesehen von einer Verabredung am

Nachmittag bin ich frei. Am Vormittag gehe ich in die Stadt

und versuche ein Textverarbeitungsger.t zu finden..

.Darum bitte ich dich, Tengo. Ich rechne ganz fest mit

dir. Wir beide zusammen stellen die Welt auf den Kopf..

Tengo erhielt einen Anruf von seiner verheirateten

Freundin. Es war gegen neun, wohl nachdem sie Mann und

Kinder zum Bahnhof gefahren hatte. Sie waren – wie jeden

Freitag – am Nachmittag in Tengos Wohnung verabredet.

.Ich bin unp.ssslich., sagte sie. .Tut mir leid, aber ich

kann heute nicht kommen. Also dann bis n.chste Woche..

.Unp.sslich sein. war ein Euphemismus dafür, dass sie

ihre Periode hatte. Sie war dazu erzogen, sich dieser h.flich

umschreibenden Ausdrucksweise zu bedienen. Im Bett

verhielt sie sich weder besonders h.flich noch

umschreibend, aber das war etwas ganz anderes. .Das tut

mir auch leid., sagte Tengo. .Wirklich schade, aber da

kann man wohl nichts machen..

Doch gerade in dieser Woche fand er es gar nicht so

schade. Tengo hatte ausgesprochen gern Sex mit ihr, aber

inzwischen war sein ganzes Sinnen und Trachten schon auf

die überarbeitung von .Die Puppe aus Luft. gerichtet. Alle

m.glichen Ideen tauchten in seinem Kopf auf und

verschwanden wieder, wie das Durcheinander der ersten

Keime von Leben im Urmeer. Ich bin auch nicht anders als

Komatsu, dachte Tengo. Noch bevor die Sache offiziell

entschieden ist, bin ich schon dabei und lege eigenm.chtig

los.

Um zehn Uhr machte er sich auf den Weg nach Shinjuku,

wo er mit seiner Kreditkarte ein Textverarbeitungsger.t

von Fujitsu kaufte. Es war das neuste Modell und im

Vergleich zum vorherigen der gleichen Serie viel leichter.

Ersatzfarbb.nder und Papier kaufte er gleich mit. Er

brachte das Ger.t in seine Wohnung, stellte es auf den

Schreibtisch und schloss das Kabel an. An seiner

Arbeitsstelle wurde ein gr..erer Wortprozessor von Fujitsu

verwendet, aber die Grundfunktionen dieses Ger.ts waren

kaum anders als bei dem gr..eren Modell. Tengo machte

目录
设置
设置
阅读主题
字体风格
雅黑 宋体 楷书 卡通
字体大小
适中 偏大 超大
保存设置
恢复默认
手机
手机阅读
扫码获取链接,使用浏览器打开
书架同步,随时随地,手机阅读
首 页 < 上一章 章节列表 下一章 > 尾 页