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作者: 当前章节:15375 字 更新时间:2026-6-19 08:06

Natürlich war es keineswegs unangenehm, eine so

wundersch.ne, siebzehnj.hrige junge Frau im Arm zu

halten. Hin und wieder berührte ihr Ohr seine Wange. Ihr

warmer Atem streifte seinen Hals. Ihre Brüste waren im

Verh.ltnis zu ihrem schlanken K.rper beinahe erstaunlich

gro. und fest. Er spürte ihre kompakte Rundung

unmittelbar oberhalb seines Magens. Von ihrer Haut ging

ein bet.render Duft aus. Es war der besondere, lebendige

Duft, den nur ein im Wachstum begriffener K.rper

verstr.mt. Ein Duft von mit morgendlichem Tau benetzten,

voll erblühten Sommerblumen. In seiner Grundschulzeit

hatte er ihn h.ufig am Wegesrand gerochen, wenn er früh

am Morgen zur Radiogymnastik ging.

Ich sollte jetzt besser keine Erektion bekommen, dachte

Tengo. So wie sie lagen, würde Fukaeri es sofort merken.

Das konnte ihn in eine unangenehme Situation bringen.

Mit welchen Worten sollte er einem siebzehnj.hrigen

M.dchen erkl.ren, dass ein Mann hin und wieder

Erektionen hatte, selbst wenn er nicht direkt von Begierde

überw.ltigt war? Aber glücklicherweise hatte er im

Augenblick noch keine. Es kündigte sich auch keine an. Der

Gedanke an den Geruch der Sommerblumen hielt sie auf.

Ich muss an Dinge denken, die nichts mit Sex zu tun

haben, dachte Tengo.

Wieder malte er sich kurzzeitig die Begegnung von Sonny

und Cher mit dem Pythonp.rchen aus. Ob sie gemeinsame

Themen h.tten? Und wenn ja, welche? Vielleicht Gesang?

Als seine Einbildungskraft hinsichtlich der Arche im Sturm

ersch.pft war, ging er zum Multiplizieren dreistelliger

Zahlen über. Das hatte er beim Sex mit seiner .lteren

Freundin h.ufig getan, um den Zeitpunkt seiner

Ejakulation hinauszuz.gern. (Was das anbelangte, war sie

.u.erst strikt.) Tengo wusste nicht, ob und wie lange er mit

dieser Methode auch bei der Unterdrückung einer Erektion

Erfolg haben würde. Aber es war besser, als gar nichts zu

unternehmen. Er musste etwas tun.

.Es macht nichts, wenn er steif wird., sagte Fukaeri, als

habe sie ihn durchschaut.

.Es macht nichts?.

.Das ist nichts Schlimmes..

.Nichts Schlimmes., wiederholte Tengo ihre Worte. Sie

spricht wie eine Grundschülerin, die gerade Sexualkunde

hatte, dachte er. Ihr braucht euch nicht zu sch.men, wenn

ihr eine Erektion bekommt, das ist nichts Schlimmes. Aber

natürlich ist nicht jeder Zeitpunkt und jede Gelegenheit

richtig, ihr müsst schon unterscheiden.

.Hat die Reinigung schon begonnen?., fragte Tengo, um

das Thema zu wechseln.

Fukaeri antwortete nicht. Ihre hübschen kleinen Ohren

schienen noch immer bemüht, dem Krachen des Donners

etwas abzulauschen. Also beschloss er, nichts mehr zu

sagen. Er stellte das Multiplizieren von dreistelligen Zahlen

mit dreistelligen Zahlen ein. Wenn es Fukaeri nichts

ausmacht, dass ich hart werde, dann kann ich ja ruhig,

dachte er. Nichtsdestoweniger machte sein Penis keinerlei

Anstalten, sich aufzurichten. Im Moment lag er schlaff in

einem friedlichen tiefen Schlummer.

.Ich mag deinen Schwanz., hatte seine .ltere Freundin

gesagt. .Seine Form, seine Farbe und auch die Gr..e..

.Mir gef.llt er nicht so besonders., sagte Tengo.

.Warum denn nicht?., fragte sie, w.hrend sie seinen

nicht erigierten Penis wie ein schlafendes Haustier auf ihrer

Handfl.che wiegte.

.Ich wei. nicht., sagte Tengo. .Vielleicht weil ich ihn mir

nicht selbst ausgesucht habe..

.Du bist ein merkwürdiger Mensch., sagte sie. .Mit

merkwürdigen Gedanken..

Das war vor undenklichen Zeiten gewesen. Ein Ereignis,

das ihm so fern erschien wie Noahs Sintflut. In etwa.

Fukaeris warmer Atem berührte in einem regelm..igen

Rhythmus Tengos Hals. Im schwachen grünlichen Schein

des Elektroweckers und im Licht der immer wieder

aufleuchtenden Blitze konnte Tengo ihr Ohr sehen. Es sah

aus wie eine weiche, geheimnisvolle H.hle. W.re die junge

Frau seine Geliebte, würde er unabl.ssig ihre Ohren

küssen. Wenn sie miteinander schlafen würden und er in

ihr w.re, würde er sie mit den Lippen fassen, hineinbei.en,

sie lecken, hineinpusten und ihren Duft einsaugen. Nicht,

dass er das jetzt gern getan h.tte. Es handelte sich im

Grunde nur um eine situationsgebundene Vorstellung, die

auf der rein hypothetischen Annahme basierte, dass er dies

wahrscheinlich tun würde, wenn sie seine Geliebte w.re.

Nichts, wofür man sich aus moralischen Gründen sch.men

musste – wahrscheinlich.

Doch moralisch fragwürdig oder nicht, er h.tte lieber

nicht an solche Dinge denken sollen. Tengos Penis schien

aus seinem friedlichen Schlummer erwacht zu sein und

pochte gegen seinen Bauch. Er streckte sich, hob langsam

den Kopf und gewann zusehends an H.rte. Und bald

erreichte er eine vollendete Erektion, die sich unaufhaltsam

straffte wie die Kanvassegel einer Yacht, die sich in einer

günstigen Nordwestbrise bl.hen. Demzufolge drückte sich

sein versteifter Penis nun, ob es Tengo passte oder nicht,

gegen Fukaeris Hüfte. Innerlich stie. er einen tiefen

Seufzer aus. Seit dem Verschwinden seiner Freundin war

über ein Monat vergangen, und er hatte seither keinen Sex

gehabt. Vielleicht lag es daran. Er musste sofort wieder mit

dem Multiplizieren dreistelliger Zahlen beginnen.

.Machen Sie sich keine Gedanken., sagte Fukaeri. .Das

ist ganz normal..

.Danke., sagte Tengo. .Aber vielleicht sehen es die Little

People..

.Sie schauen nur, tun k.nnen sie nichts..

.Da bin ich froh., sagte Tengo erleichtert. .Aber

irgendwie st.rt mich die Vorstellung, gesehen zu werden..

Wieder spaltete ein Donnerschlag die Luft, bei dem fast

der alte Vorhang zerriss, und lie. die Fensterscheiben

heftig vibrieren. Es schien, als wollten sie wirklich das Glas

zerbrechen. Und vielleicht würde es schlie.lich auch

brechen. Es waren aluminiumgerahmte, ziemlich stabile

Fenster, aber wenn die extremen Erschütterungen

andauerten, würden sie vielleicht nicht standhalten.

Unentwegt schlugen riesige Tropfen unter lautem

Geprassel gegen die Scheiben, als würde jemand mit Schrot

auf Hirsche schie.en.

.Das Gewitter scheint überhaupt nicht weiterzuziehen.,

sagte Tengo. .Normalerweise h.lt ein Unwetter wie dieses

nicht so lange an..

Fukaeri schaute zur Decke. .Es bleibt eine Weile..

.Wie lange ist eine Weile?.

Fukaeri gab keine Antwort. Und Tengo mit seinen

unbeantworteten Fragen und seiner sinnlosen Erektion

hielt sie weiter verlegen im Arm.

.Wir gehen noch einmal in die Stadt der Katzen., sagte

Fukaeri. .Deshalb müssen wir einschlafen..

.Aber wie soll ich denn jetzt einschlafen? Bei diesem

Donner, und au.erdem ist es erst neun Uhr., sagte Tengo

verzagt.

Er reihte im Kopf mathematische Formeln aneinander.

Formeln für lange, komplizierte Aufgaben, deren L.sung er

bereits kannte. Die Herausforderung bestand darin, auf

schnellstem und kürzestem Weg dorthin zu gelangen.

Tengo lie. sein Gehirn auf Hochtouren arbeiten, die reinste

Schinderei. Dennoch lie. seine Erektion nicht nach. Im

Gegenteil, ihm war sogar, als würde sein Penis immer

h.rter.

.Doch, Sie k.nnen schlafen., sagte Fukaeri.

Sie hatte recht. Ungeachtet des unabl.ssig str.menden

Regens, der Donnerschl.ge, die das Geb.ude erzittern

lie.en, trotz seiner inneren Aufregung und

unkontrollierbaren Erektion war Tengo unversehens

eingeschlafen. Er h.tte es nicht für m.glich gehalten,

aber …

Alles ist in Aufruhr, dachte er vor dem Einschlafen. Er

musste den schnellsten L.sungsweg finden. Die Zeit war

begrenzt. Und der Platz auf dem Aufgabenblatt war auch

ziemlich knapp bemessen. Tschk, tschk, tschk, zerhackte

die Uhr gewissenhaft die Zeit.

Pl.tzlich war er nackt. Und auch Fukaeri war nackt.

Splitternackt. Ohne einen Fetzen Stoff am Leib. Ihre Brüste

glichen wunderbar vollkommenen Halbkugeln. Makellosen

Halbkugeln. Ihre Brustwarzen waren nicht sehr gro. und

noch weich, auf dem Weg zu künftiger Reife. Doch die

Brüste selbst waren gro. und bereits voll entwickelt. Und

aus irgendeinem Grund schienen sie nicht unter dem

Einfluss der Schwerkraft zu stehen. Beide Brustwarzen

zeigten hübsch nach oben. Wie frische Knospen einer

Rankenpflanze, die sich der Sonne entgegenrecken. Als

N.chstes bemerkte Tengo, dass sie kein Schamhaar hatte.

An der bewussten Stelle war nur glatte, nackte, wei.e Haut.

Die Bl.sse der Haut verst.rkte den Eindruck von

Schutzlosigkeit. Da Fukaeri die Beine gespreizt hatte,

konnte er ihr Geschlechtsteil sehen. Wie ihre Ohren wirkte

es, als sei es gerade erst geschaffen worden. Vielleicht war

das tats.chlich so. So ein frisch entstandenes Ohr und ein

frisch entstandenes weibliches Geschlechtsteil .hneln sich

sehr, dachte Tengo. Beide wirkten alert, dem Raum

zugewandt, als würden sie auf etwas lauschen. Wie zum

Beispiel leises fernes Glockengel.ut.

Er drehte sich auf den Rücken und schaute zur Decke.

Fukaeri machte Anstalten, auf ihn zu steigen. Sein Penis

war noch immer erigiert. Auch das Gewitter dauerte an.

Wie lange würde es noch so weiterdonnern? Müsste der

Himmel nicht allm.hlich bersten? Und wer sollte ihn dann

reparieren?

Ich bin eingeschlafen, erinnerte sich Tengo. Mit einer

Erektion. Und jetzt habe ich immer noch eine. Ob sie die

ganze Zeit gehalten hat? Oder dazwischen abgeebbt und

jetzt wieder neu entstanden ist? Sozusagen eine zweite

Amtszeit. Wie lange ich wohl geschlafen habe? Aber das ist

ja nun auch egal. Jedenfalls (ob ununterbrochen oder nicht)

habe ich eine Dauererektion, die nicht im Geringsten den

Eindruck macht, irgendwann nachzulassen. Weder Sonny

und Cher noch das Multiplizieren dreistelliger Zahlen oder

die kompliziertesten mathematischen Aufgaben k.nnen sie

abstellen.

.Macht nichts., sagte Fukaeri. Sie .ffnete die Beine und

drückte ihr gerade entstandenes Geschlechtsteil auf seinen

Bauch. Es schien sie nicht im Mindesten in Verlegenheit zu

bringen. .Hart werden ist nichts Schlimmes., sagte sie.

.Ich kann mich nicht bewegen., sagte Tengo. Es war

wirklich so. Er versuchte sich aufzurichten, konnte aber

nicht einen Finger heben. Dennoch war sein K.rper nicht

gefühllos. Er spürte Fukaeris Gewicht. Auch dass er eine

starke Erektion hatte. Aber sein K.rper war so schwer und

starr, als würde irgendetwas ihn fixieren.

.Du musst dich nicht bewegen., sagte Fukaeri.

.Doch, ich muss mich bewegen, schlie.lich ist das mein

K.rper., sagte Tengo.

Fukaeri erwiderte nichts.

Tengo war sich nicht einmal ganz sicher, ob das, was er

sagte, die Luft als regul.re T.ne in Schwingung versetzte.

Er hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass die Muskeln in

und um seinen Mund ihm gehorchten und Worte gebildet

wurden, obwohl sich das, was er sagen wollte, Fukaeri

irgendwie mitzuteilen schien. Dennoch hatte die

Kommunikation etwas von einem Ferngespr.ch bei

instabiler, schlechter Verbindung. Im Gegensatz zu ihm

besa. Fukaeri die F.higkeit, unn.tige Dinge nicht zu h.ren

und auszublenden.

.Keine Sorge., sagte Fukaeri und lie. ihren K.rper

langsam nach unten gleiten. Es war offensichtlich, was

diese Bewegung bedeutete. Aus ihren Augen leuchtete ein

get.ntes Licht, das er nie zuvor darin gesehen hatte.

Er h.tte nie gedacht, dass sein gro.er Penis, der eines

erwachsenen Mannes, in dieses kleine frischgebackene

Geschlechtsteil hineinpasste. Er war viel zu gro. und zu

hart. Es würde ihr sehr wehtun. Doch unversehens war er

schon ganz in Fukaeri hineingeglitten. Ohne Widerstand,

wie es schien. Fukaeri hatte dabei keine Miene verzogen.

Nur ihr Atem ging etwas schneller, und ihre Brüste wippten

für ein paar Sekunden ein wenig in einem anderen Takt.

Abgesehen davon war alles natürlich, selbstverst.ndlich

und Teil des Allt.glichen.

Fukaeri hatte Tengo tief in sich, Tengo war tief in Fukaeri,

und so verharrten sie eine Weile. Tengo konnte sich noch

immer nicht rühren, und Fukaeri sa. mit geschlossenen

Augen aufrecht wie ein Blitzableiter auf ihm und regte sich

nicht. Ihr Mund war halb ge.ffnet, und die Lippen schienen

sich leicht zu bewegen, als tasteten sie im Raum nach

Worten. Ansonsten bewegte sich nichts. Sie schien zu

warten, dass etwas geschah.

Tiefe Kraftlosigkeit hatte Tengo ergriffen. Es würde sicher

etwas geschehen, aber er hatte weder eine Ahnung, was,

noch die M.glichkeit, es mit seinem Willen zu

kontrollieren. Sein K.rper war nun fast ganz gefühllos. Er

konnte sich nicht rühren. Aber in seinem Penis hatte er

noch Gefühl. Nein, es war eher so etwas wie eine

Vorstellung. Was immer es war, es teilte ihm mit, dass er

eine perfekte Erektion hatte und sich in Fukaeri befand.

Sollten sie nicht lieber ein Kondom benutzen? Was, wenn

sie schwanger würde? Seine Freundin hatte es auch mit der

Verhütung immer sehr genau genommen. Und Tengo war

an strenge Vorsichtsma.nahmen gew.hnt.

Er versuchte mit aller Gewalt an etwas anderes zu denken,

aber im Grunde war er au.erstande, überhaupt zu denken.

Er befand sich mitten in einem Chaos, und in diesem Chaos

schien die Zeit stillzustehen. Aber die Zeit kann nicht

stillstehen, dachte er. Das ist theoretisch unm.glich.

Vermutlich war sie nur ins Schlingern geraten und verlief

nun ungleichm..ig. über l.ngere Zeitr.ume gesehen,

verstrich die Zeit stets in einer bestimmten

Geschwindigkeit. Daran bestand kein Zweifel. Handelte es

sich aber um einzeln herausgel.ste Abschnitte, konnte es

zu Unregelm..igkeiten kommen. In zeitlich begrenzten

losen Momenten wie diesem hatten der chronologische

Ablauf und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen kaum

noch Gültigkeit.

.Tengo., sagte Fukaeri. Es war das erste Mal, dass sie ihn

beim Namen nannte. .Tengo., wiederholte sie. Als würde

sie die Aussprache einer fremdsprachlichen Vokabel üben.

Tengo fragte sich, warum sie pl.tzlich seinen Namen

benutzte. Dann beugte sie sich langsam vor, n.herte sich

seinem Gesicht und legte ihre Lippen auf seine. Sie .ffnete

sie halb und lie. ihre weiche Zunge in Tengos Mund

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