饭饭TXT > 海外名作 > 《哈利·波特/Harry Potter(德文版/出书版)》作者:J·K·罗琳【7部完结】 > [哈利波特].4.-_Harry_Potter_und_der_Feuerkelch.txt

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作者:J·K·罗琳 当前章节:15826 字 更新时间:2026-6-16 17:54

»Und deshalb meldest du dich freiwillig und willst mireinen Ersatz besorgen? Merkwürdig ... vielleicht ist dir dieAufgabe, mich zu pflegen, lästig geworden, Wurmschwanz?Kann dieser Vorschlag, den Plan aufzugeben, denn etwas an-deres sein als der Versuch, mich im Stich zu lassen?«»Herr! Ich ... ich habe nicht den Wunsch, Euch zu verlas-sen, keineswegs –«

»Belüg mich nicht!«, zischte die zweite Stimme. »Mir ent-

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geht nichts, Wurmschwanz! Du bereust, dass du überhaupt zumir zurückgekommen bist. Bei mir wird dir übel. Ich sehe dichzusammenzucken, wenn du mich ansiehst, ich spüre, wie esdich schaudert, wenn du mich berührst ...« »Nein! MeineHingabe für Eure Lordschaft –« »Deine Hingabe ist nichtsweiter als Feigheit. Du wärst nicht hier, wenn du eine andereZuflucht hättest. Wie soll ich ohne dich überleben, wenn dumich alle paar Stunden füttern musst? Wer soll Naginimelken?«

»Aber Ihr scheint mir deutlich kräftiger geworden, Herr –«»Lügner«, keuchte die zweite Stimme. »Ich bin nicht kräf-tiger geworden, und ein paar Tage auf mich allein gestelltwürden reichen, um mich des wenigen an Kraft zu berau-ben, die ich unter deiner tölpelhaften Pflege gewonnen habe.Schweig!«

Wurmschwanz, der zusammenhanglose Worte hervorge-sprudelt hatte, verstummte sofort. Ein paar Sekunden langkonnte Frank nichts weiter als das Knistern des Feuers hö-ren. Dann sprach der zweite Mann erneut, mit einem Flüs-tern, das fast ein Zischen war.

»Ich habe meine Gründe, den Jungen zu verwenden, wie ichdir schon erklärt habe, und ich werde keinen anderen nehmen.Dreizehn Jahre habe ich gewartet. Ein paar Mo-nate mehr schaden da auch nicht. Was den Schutz angeht, mitdem der Junge umgeben ist, so glaube ich, dass mein Planfunktionieren wird. Alles, was ich brauche, ist ein we-nig Mut deinerseits, Wurmschwanz – und diesen Mut wirst duaufbringen, wenn du nicht das ganze Ausmaß von LordVoldemorts Zorn spüren willst –«

»Herr, hört mich an!«, sagte Wurmschwanz, und Panik lagjetzt in seiner Stimme. »Während unserer Reise bin ich denPlan immer wieder durchgegangen – Bertha Jor-kins' Verschwinden wird nicht lange unbemerkt bleiben,

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Herr, und wenn wir fortfahren, falls ich also tatsächlich denFluch –«

»Falls?«, flüsterte die zweite Stimme. »Falls du den Planbefolgst, Wurmschwanz, braucht das Ministerium nie zu er-fahren, dass noch jemand verschwunden ist. Du wirst es inaller Stille und ohne Aufsehen erledigen; ich wünschte nur, ichkönnte es selbst tun, doch in meinem jetzigen Zustand ...komm schon, Wurmschwanz, ein Hindernis musst du nochbeseitigen, und unser Weg zu Harry Potter ist frei. Ich ver-lange ja nicht, dass du es alleine machst. Bis dahin wird meintreuer Diener wieder zu uns gestoßen sein –«

»Ich bin Euer treuer Diener«, sagte Wurmschwanz, mitkaum vernehmlichem Trotz in der Stimme.

»Wurmschwanz, ich brauche jemanden mit Verstand, je-manden, der immer unerschütterlich zu mir gestanden hat, unddu erfüllst diese Forderung leider nicht.«

»Ich habe Euch gefunden«, sagte Wurmschwanz, und nunwar die Widerspenstigkeit in seiner Stimme deutlich zu hören.»Ich war es, der Euch gefunden hat. Ich habe Euch zu BerthaJorkins gebracht.«

»Das stimmt.« Der zweite Mann klang belustigt. »Einbrillanter Zug, den ich von dir nie erwartet hätte, Wurm-schwanz – allerdings, um der Wahrheit die Ehre zu geben, duwusstest doch nicht, wie nützlich sie sein würde, als du siegefangen hast, nicht wahr?«

»Ich ... ich dachte, sie könnte nützlich sein, Herr –«

»Lügner«, sagte die zweite Stimme nun mit unverhohlengrausamer Häme. »Allerdings bestreite ich nicht, dass ihrWissen unschätzbar war. Ohne es hätte ich nie unseren Planauf die Beine stellen können und dafür wirst du belohntwerden, Wurmschwanz. Ich werde dir erlauben, eine wich-tige Aufgabe für mich zu erledigen, um die sich viele meinerAnhänger geradezu reißen würden ...«

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»W-wirklich, Herr? Was –?« Wieder schwang Angst inWurmschwanz' Stimme mit.

»Aah, Wurmschwanz, du willst doch nicht, dass ich dir dieÜberraschung verderbe? Dein Auftritt kommt ganz am Schluss... aber ich verspreche dir, du wirst die Ehre haben, genausonützlich zu sein wie Bertha Jorkins.«

»Ihr ... Ihr ...« Wurmschwanz klang plötzlich heiser, alswäre sein Mund völlig ausgetrocknet. »Ihr ... werdet ... auchmich töten?«

»Wurmschwanz, Wurmschwanz«, sagte die kalte Stim-me schmeichlerisch, »warum sollte ich dich töten? Ich habeBertha getötet, weil ich musste. Nachdem ich sie aus-gehorcht hatte, taugte sie zu nichts mehr, sie war überflüs-sig. Jedenfalls wären peinliche Fragen gestellt worden, wennsie zurück ins Ministerium gegangen wäre und ver-kündet hätte, sie hätte im Urlaub dich getroffen. Zauberer, dieangeblich tot sind, tun gut daran, unterwegs nicht in ir-gendwelchen Spelunken Hexen aus dem Zaubereiministe-rium zu treffen ...«

Wurmschwanz murmelte etwas, so leise, dass Frank es nichtverstand, doch der zweite Mann fing an zu lachen -eingänzlich freudloses Lachen, kalt wie seine Stimme.

»Wir hätten ihr Gedächtnis ummodeln können? Einmächtiger Zauberer kann einen Gedächtniszauber bre-chen, wie ich ja selbst bei ihrem Verhör bewiesen habe. Wennwir das Wissen nicht nutzten, das ich ihr abgepresst habe,würden wir doch ihr Gedächtnis beleidigen, Wurm-schwanz.«

Draußen im Korridor fiel Frank plötzlich auf, dass seineHand, mit der er den Stock umklammerte, schweißnass undglitschig war. Der Mann mit der kalten Stimme hatte eine Fraugetötet. Er sprach darüber ohne jede Reue – es belus-tigte ihn. Er war gefährlich – ein Wahnsinniger. Und er

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plante noch mehr Morde – dieser Junge, Harry Potter, werimmer er war – er war in Gefahr -

Frank wusste, was er zu tun hatte. Jetzt oder nie, es warhöchste Zeit die Polizei zu rufen. Er würde aus dem Hausschleichen und sich schnurstracks auf den Weg zur Telefon-zelle im Dorf machen ... doch die kalte Stimme sprach er-neut, und Frank blieb, wo er war, starr wie ein Eiszapfen, undlauschte mit aller Kraft.

»Ein Fluch noch ... mein treuer Diener in Hogwarts ... HarryPotter ist so gut wie mein, Wurmschwanz. Es ist be-schlossen. Kein Streit mehr. Doch still ... ich glaube, ich höreNagini ...«

Und die Stimme des zweiten Mannes veränderte sich. Ergab nun Laute von sich, wie Frank sie noch nie gehört hatte; erzischte und fauchte ohne Luft zu holen. Er muss eine ArtKrampf oder Anfall haben, dachte Frank.

Und dann hörte er, wie sich hinter ihm im dunklen Kor-ridor etwas bewegte. Er drehte sich um und erstarrte vorSchreck.

Über den dunklen Boden des Korridors glitt etwas auf ihnzu, und als es sich dem Lichtstreifen des Feuers näherte, er-kannte er mit einem Schauder des Entsetzens, dass es einegigantische, gut vier Meter lange Schlange war. Versteinertvor Angst starrte Frank auf das Tier, das sich in weit ausla-denden Wellenlinien durch den dicken Staub auf dem Bo-den bewegte und immer näher kam – was sollte er tun?Flüchten konnte er nur in das Zimmer, wo die beiden Män-ner saßen und einen Mord ausheckten, doch wenn er stehenblieb, würde ihn die Schlange gewiss töten -

Doch bevor er sich entschieden hatte, war die Schlangegleichauf, und dann, unglaubliches Wunder, glitt sie an ihmvorbei; sie folgte den fauchenden und zischenden Lauten je-ner kalten Stimme hinter der Tür, und in Sekundenschnelle

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war die Spitze ihres diamantbesetzten Schwanzes durch denTürspalt verschwunden.

Auf Franks Stirn standen Schweißperlen und seine Hand amStock zitterte. Drinnen im Zimmer zischte die kalte Stimmeweiter, und Frank kam ein merkwürdiger Gedanke in denSinn, ein unmöglicher Gedanke ... Dieser Mann kann mitSchlangen sprechen.

Frank begriff nicht, was geschah. Er wünschte sich nichtssehnlicher, als mit seiner heißen Wärmflasche behaglich imBett zu liegen. Das Problem war nur, dass seine Beine keineAnstalten machten, sich zu bewegen. Am ganzen Körperzitternd stand er da und versuchte seine Glieder zu beherr-schen, als die kalte Stimme plötzlich wieder Englisch sprach.»Nagini hat interessante Neuigkeiten, Wurmschwanz«, sagtesie.

»T-tatsächlich, Herr?«, sagte Wurmschwanz.

»In der Tat, ja«, sagte die Stimme. »Nagini zufolge stehtdraußen gleich vor der Tür ein alter Muggel und hört jedesWort mit, das wir sprechen.«

Frank hatte keine Chance, sich zu verstecken. Er hörteSchritte, dann wurde die Tür zum Zimmer weit aufgesto-ßen.

Ein kleiner Mann mit schütterem grauem Haar, spitzer Naseund wässrigen Augen stellte sich vor Frank auf, mit einerMischung aus Angst und Misstrauen in den Augen.

»Bitte ihn doch herein, Wurmschwanz. Wo bleiben deineManieren?«

Die kalte Stimme kam von dem alten Lehnstuhl am Feuerher, doch Frank konnte nicht sehen, wer da sprach. DieSchlange hingegen hatte sich, wie die grausige Karikatur einesSchoßhündchens, auf dem verrotteten Kaminvorlegereingekringelt.

Wurmschwanz winkte Frank mit einer kleinen Verbeu-

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gung ins Zimmer. Frank steckte die Angst zwar immer noch inden Knochen, doch er umklammerte erneut seinen Stock undhumpelte über die Schwelle.

Das Feuer war die einzige Lichtquelle im Zimmer; es warflange, spinnengleiche Schatten an die Wände. Frank starrte aufden Rücken des Lehnstuhls; der Mann darauf schien nochkleiner zu sein als sein Diener, denn Frank konnte nicht einmalseinen Hinterkopf sehen.

»Du hast also alles mitgehört, Muggel?«, sagte die kalteStimme.

»Warum nennen Sie mich so?«, sagte Frank widerspenstig,denn nun, da er in diesem Zimmer war, nun, da es an der Zeitwar zu handeln, fühlte er sich mutiger; schon im Krieg war esso gewesen.

»Ich nenne dich einen Muggel«, sagte die Stimme kühl.»Das bedeutet, dass du kein Zauberer bist.«

»Ich weiß nicht, was Sie mit Zauberer meinen«, sagte Frankmit allmählich festerer Stimme. »Alles, was ich weiß, ist, dassich heute Nacht was gehört hab, das sicher die Poli-zei interessieren wird. Sie haben einen Mord begangen undplanen noch mehr Morde! Und ich sag Ihnen noch was«, fügteer in einer plötzlichen Eingebung hinzu, »meine Frau weiß,dass ich hier oben bin, und wenn ich nicht zurück-komme –«

»Du hast keine Frau«, sagte die kalte Stimme völlig unge-rührt. »Keiner weiß, dass du hier bist. Du hast niemandemetwas gesagt. Belüge Lord Voldemort nicht, Muggel, denn erweiß ... er weiß immer ...«

»Stimmt das?«, sagte Frank barsch. »Lord, tatsächlich?Nun, ich halte nicht viel von Ihren Manieren, Sie Lord, Sie.Warum drehen Sie sich nicht um und schauen mir ins Ge-sicht wie ein Mann?«

»Ich bin kein Mann, Muggel«, sagte die kalte Stimme, die

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sich kaum über das Knistern des Feuers erhob. »Ich bin viel,viel mehr als ein Mann. Allerdings ... warum nicht? Ich werdedir ins Gesicht sehen ... Wurmschwanz, komm her und drehemeinen Stuhl um.«

Vom Diener her kam ein Wimmern.

»Du hast mich gehört, Wurmschwanz.«

Langsam, mit einer schrecklichen Grimasse, als wäre ihmnichts mehr zuwider als sich seinem Herrn und der vor demKamin zusammengerollten Schlange zu nähern, ging derkleine Mann auf den Stuhl zu und begann ihn zu drehen. DieStuhlbeine streiften leicht den Kaminvorleger und dieSchlange hob ihren hässlichen dreieckigen Kopf und zischteleise.

Und dann war der Stuhl auf Frank gerichtet, und er sah, wasdort saß. Sein Stock fiel klappernd zu Boden. Er öffnete denMund und stieß einen Schrei aus. Er schrie so laut, dass er dieWorte, die das Etwas auf dem Stuhl sprach, als es sei-nen Zauberstab erhob, nicht hören konnte. Ein grünerLichtblitz, ein Brausen, und Frank Bryce brach zusammen.Noch bevor er aufschlug, war er tot.

Dreihundert Kilometer entfernt fuhr der Junge namensHarry Potter erschrocken aus dem Schlaf.

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Die Narbe

Harry lag flach auf dem Rücken und atmete schwer, als ob ergerannt wäre. Mit aufs Gesicht gepressten Händen war er auseinem fiebrigen Traum erwacht. Die alte Narbe auf sei-ner Stirn, die aussah wie ein Blitz, brannte unter seinen Fin-gern, als ob ihm jemand einen weiß glühenden Draht auf dieStirn drücken würde.

Er richtete sich auf, die eine Hand immer noch auf derNarbe, mit der anderen im Dunkeln nach seiner Brille auf demNachttisch tastend. Jetzt sah er sein Zimmer klarer. Es lag indem schwachen, dunstig-orangeroten Licht, das dieStraßenlaterne von draußen durch die Vorhänge warf.Harry fuhr noch einmal mit den Fingern über die Narbe. Sietat immer noch weh. Er knipste die Lampe auf dem Nachttischan, stieg aus dem Bett, durchquerte das Zimmer, öffneteseinen Schrank und blinzelte in den Spiegel an der Innenseiteder Tür. Ein hagerer Junge von vierzehn Jahren schautezurück, dessen hellgrüne Augen unter dem zerzaus-ten schwarzen Haar leicht verwirrt dreinblickten. Er besah sichdie Blitznarbe im Spiegelbild etwas näher. Sie sah aus wieimmer.

Harry versuchte sich zu erinnern, was er geträumt hatte. Eswar ihm so wirklich vorgekommen ... zwei Personen waren indem Traum erschienen, die er kannte, und dann noch einedritte, die er noch nie gesehen hatte ... er sam-melte mit aller Kraft seine Gedanken, runzelte die Stirn unddachte nach ...

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Das verschwommene Bild eines abgedunkelten Zim-mers kam ihm in den Sinn ... eine Schlange hatte auf ei-nem Kaminvorleger gelegen ... ein kleiner Mann namensPeter, Spitzname Wurmschwanz ... und eine kalte, hoheStimme ... die Stimme Lord Voldemorts. Beim bloßen Ge-danken an ihn fühlte sich Harry, als würde ihm ein PackenEiswürfel in den Magen gleiten ...

Er drückte die Augen zu und versuchte sich zu erinnern,wie Voldemort ausgesehen hatte, doch er schaffte es nicht ...Harry wusste nur eines. In dem Augenblick, da VoldemortsStuhl herumgedreht wurde und er, Harry, gesehen hatte,was auf ihm saß, hatte ihn das Entsetzen gepackt und ausdem Schlaf gerissen ... oder war es der Schmerz seinerNarbe gewesen?

Und wer war der alte Mann? Denn ganz sicher war ein al-ter Mann dabei gewesen; Harry hatte beobachtet, wie er zu-sammengebrochen war. – Alles drehte sich; Harry legte dasGesicht in die Hände, um sein Zimmer nicht mehr zu sehen,und versuchte das Bild des matt erleuchteten Raumes fest-zuhalten, doch es war, als ob er Wasser in hohlen Händenhalten wollte; die Einzelheiten versickerten umso schneller,je angestrengter er versuchte, sie festzuhalten ... Voldemortund Wurmschwanz hatten über jemanden gesprochen, densie getötet hatten, doch Harry konnte sich nicht mehr an denNamen erinnern ... und sie hatten sich verschworen, nochjemanden zu töten ... ihn ...

Harry hob den Kopf, öffnete die Augen und blickte in sei-nem Zimmer umher, als ob er erwartete, etwas Ungewöhn-liches zu sehen. Tatsächlich waren außergewöhnlich vieleungewöhnliche Dinge in diesem Zimmer. Ein großer höl-zerner Koffer stand mit geöffnetem Deckel am Fuß seinesBettes, und darin lagen ein Kessel, ein Besen, schwarze Um-hänge und verschiedene Bücher mit Zaubersprüchen. Per-

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gamentrollen waren über dem Schreibtisch verstreut, soweitder Platz nicht von dem großen leeren Käfig beanspruchtwurde, in dem seine Schneeeule Hedwig für gewöhnlichhockte. Auf dem Boden neben seinem Bett lag ein aufge-schlagenes Buch; letzte Nacht hatte er vor dem Einschlafendarin gelesen. Alle Bilder in diesem Buch bewegten sich.Männer in leuchtend orangeroten Umhängen kamen auf Besenfliegend näher und verschwanden dann wieder, wo-bei sie sich einen roten Ball zuwarfen.

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