饭饭TXT > 海外名作 > 《哈利·波特/Harry Potter(德文版/出书版)》作者:J·K·罗琳【7部完结】 > [哈利波特].4.-_Harry_Potter_und_der_Feuerkelch.txt

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作者:J·K·罗琳 当前章节:15684 字 更新时间:2026-6-16 17:54

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Als Harry geendet hatte, war Sirius wieder auf den Beinenund schritt die Höhle auf und ab. »Wie war das noch mal?«,sagte er nach einer Weile und wedelte mit einem Hühner-bein. »Ihr habt die Elfe zunächst in der Ehrenloge gesehen. Siehat für Mr Crouch einen Platz besetzt?«

»Richtig«, sagten Harry, Ron und Hermine wie aus einemMund.

»Aber Mr Crouch ist zu dem Spiel gar nicht aufgetaucht?«»Nein«, sagte Harry. »Später meinte er, er sei zu beschäf-tigt gewesen.«

Ohne ein Wort zu sagen schritt Sirius an der Höhlenwandentlang. Dann wandte er sich Harry zu: »Hast du nachgese-hen, ob dein Zauberstab noch in der Tasche war, als du dieEhrenloge verlassen hast?«

»Ähm ...« Harry dachte angestrengt nach. »Nein«, sagte erschließlich. »Bis wir in den Wald kamen, hab ich ihn ja nichtgebraucht. Und als ich dann die Hand in die Tasche steckte,fand ich nur mein Omniglas.« Er sah Sirius mit gro-ßen Augen an. »Willst du etwa sagen, wer immer dieses Malbeschworen hat, der hat auch in der Ehrenloge meinen Zau-berstab gestohlen?«

»Schon möglich«, erwiderte Sirius.

»Winky hat diesen Zauberstab nicht gestohlen!«, sagteHermine schrill.

»Die Elfe war ja nicht alleine in der Ehrenloge«, sagte Si-rius stirnrunzelnd und war schon wieder dabei, in der Höhleauf und ab zu schreiten. »Wer saß sonst noch hinter dir?«»Eine Menge Leute«, sagte Harry. »Ein paar bulgarischeMinister ... Cornelius Fudge ... die Malfoys ...«

»Die Malfoys!«, rief Ron plötzlich so laut, dass seineStimme an den Höhlenwänden widerhallte und Seiden-schnabel nervös seinen Kopf zurückwarf. »Ich wette, es warLucius Malfoy!«

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»Sonst noch jemand?«, sagte Sirius.

»Nein, niemand«, sagte Harry.

»Doch, noch jemand, und zwar Ludo Bagman«, erinnerteihn Hermine.

»Achja ...«

»Ich weiß nichts über Bagman, außer dass er früher Trei-ber bei den Wimbourner Wespen war«, sagte Sirius und gingimmer noch auf und ab. »Was ist er für ein Mann?«

»Er ist schon in Ordnung«, sagte Harry. »Er bietet mir an-dauernd seine Hilfe für das Trimagische Turnier an.«»Ach, tut er das?«, sagte Sirius und legte die Stirn in nochtiefere Falten. »Ich frag mich, warum eigentlich?«

»Er meint, er könne mich ganz gut leiden«, sagte Harry.»Hmmh«, brummte Sirius nachdenklich.

»Wir haben ihn im Wald gesehen, kurz bevor das DunkleMal erschienen ist«, sagte Hermine. »Wisst ihr noch?«,wandte sie sich fragend an Harry und Ron.

»Ja, aber er ist doch nicht im Wald geblieben«, sagte Ron.»Kaum hatten wir ihm von dem Aufruhr erzählt, ist er Rich-tung Zeltplatz verschwunden.«

»Woher willst du das wissen?«, warf Hermine ein. »Woherwillst du wissen, wohin er disappariert ist?«

»Nun hör aber auf«, entgegnete Ron verwundert, »willst duetwa sagen, du hältst es für möglich, dass Ludo Bagman dasDunkle Mal heraufbeschworen hat?«

»Jedenfalls ist es ihm eher zuzutrauen als Winky«, sagteHermine stur.

»Hab's dir ja gesagt«, wandte sich Ron mit viel sagendemBlick an Sirius, »sie hat sich da in was reingesteigert wegendieser Haus–«

Doch Sirius hob die Hand, um Ron Schweigen zu gebieten.»Als das Dunkle Mal am Himmel war und die Elfe mit Har-rys Zauberstab entdeckt wurde, was hat Crouch da getan?«

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»Er ging ins Gebüsch, um noch einmal nachzusehen«, sagteHarry, »aber er hat niemanden gefunden.«

»Natürlich«, murmelte Sirius auf und ab gehend, »natür-lich wollte er es unbedingt jemand anderem an den Halshängen, wo doch seine Elfe beschuldigt wurde ... und dann hater sie rausgeworfen?«

»Ja«, regte sich Hermine auf. »Er hat sie rausgeworfen, nurweil sie nicht im Zelt geblieben ist und sich hat niedertram-peln lassen –«

»Hermine, nun hör doch mal auf mit dieser Elfe!«, sagteRon.

Doch Sirius schüttelte den Kopf. »Sie hat Crouch besserdurchschaut als du, Ron. Wenn du wissen willst, wie einMensch ist, dann sieh dir genau an, wie er seine Untergebe-nen behandelt, nicht die Gleichrangigen.«

Er fuhr sich mit der Hand über das stoppelige Gesicht, of-fenbar angestrengt nachdenkend. »Dieser Barty Crouch lässtsich so selten blicken ... da befiehlt er eigens seiner Hauselfe,ihm einen Platz bei der Quidditch-Weltmeisterschaft zu beset-zen, und dann kommt er nicht mal, um sich das Spiel anzuse-hen. Er trägt mit viel Mühe dazu bei, dass das TrimagischeTurnier wieder stattfinden kann, und dann erscheint er auchdazu nicht ... das sieht Crouch gar nicht ähnlich. Wenn er vordieser ganzen Geschichte auch nur einen Tag wegen Krank-heit freigenommen hat, dann verspeise ich Seidenschnabel.«»Du kennst Crouch also?«, fragte Harry.

Sirius' Miene verdüsterte sich. Plötzlich sah er so bedroh-lich aus wie in der Nacht, als Harry ihn zum ersten Mal ge-sehen hatte, in jener Nacht, als er noch geglaubt hatte, Siriuswäre ein Mörder.

»Oh, natürlich kenne ich Crouch«, sagte er leise. »Er war es,der den Befehl gab, mich nach Askaban zu bringen -ohneGerichtsverhandlung.«

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»Was?«, sagten Ron und Hermine im selben Moment.»Du machst Witze!«, sagte Harry.

»Nein, überhaupt nicht«, sagte Sirius und biss ein großesStück Hühnchen ab. »Crouch war früher Chef der Abtei-lung für Magische Strafverfolgung, habt ihr das nicht ge-wusst?«

Die drei schüttelten die Köpfe.

»Er war als nächster Zaubereiminister im Gespräch«, sagteSirius. »Ein großartiger Zauberer, dieser Barty Crouch, mitstarken magischen Kräften und machthungrig – übrigens nieein Anhänger Voldemorts«, setzte er hinzu und beantwortetedamit die Frage, die in Harrys Gesicht geschrieben stand.»Nein, Barty Crouch hat sich immer klar und deutlich gegendie dunkle Seite gewandt. Allerdings wurden mit der Zeit vieleLeute, die gegen die dunkle Seite kämpften ... nun, das würdetihr nicht verstehen ... ihr seid noch zu jung ...«

»Das hat mein Dad bei der Weltmeisterschaft auch ge-sagt«, erwiderte Ron mit einer Spur Ärger in der Stimme.»Warum stellst du uns denn nicht mal auf die Probe?«Ein Grinsen blitzte über Sirius' hageres Gesicht. »Gut, ichversuch's mal ...«

Er schritt davon in den hinteren Teil der Höhle, kehrtewieder zurück und sagte: »Stellt euch vor, Voldemort ist ge-rade sehr mächtig. Ihr wisst nicht, wer seine Anhänger sind,ihr wisst nicht, wer für ihn arbeitet und wer nicht; ihr wisst,dass er sich Menschen Untertan machen kann, die dannschreckliche Dinge tun, ohne dass sie sich selbst Einhalt ge-bieten können. Ihr habt Angst um euer eigenes Leben, um eureFamilie, eure Freunde. Jede Woche gibt es Meldungen vonneuen Morden, von Verschwundenen, von Folter ... imZaubereiministerium herrscht völliges Durcheinander, siewissen nicht, was sie tun sollen, sie versuchen, alles vor denMuggeln zu verbergen, doch unterdessen sterben auch

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Muggel. Allenthalben herrscht Schrecken ... Angst ... Chaos ...so war es damals.

Solche Zeiten bringen bei manchen Menschen das Bestezum Vorschein, bei anderen das Schlimmste. CrouchsGrundsätze mögen zu Anfang gut gewesen sein – ich weiß esnicht. Er stieg im Ministerium rasch auf und begann harteMaßnahmen gegen Voldemorts Anhänger zu befeh-len. Den Auroren erteilte er weitgehende Machtbefug-nisse – zum Beispiel die Erlaubnis zu töten, statt Gefangene zumachen. Und ich war nicht der Einzige, den sie ohne Prozesssofort den Dementoren ausgeliefert haben. Crouch hat Gewaltmit Gewalt bekämpft und den Einsatz der Un-verzeihlichen Flüche gegen Verdächtige erlaubt. Ich würdesagen, er wurde so gefühllos und grausam wie viele von derdunklen Seite. Er hatte natürlich seine Anhänger – eine MengeLeute dachten, er würde die Probleme richtig an-packen, und viele Hexen und Zauberer waren von der Vor-stellung ganz begeistert, er könnte Zaubereiminister wer-den. Als Voldemort verschwand, sah es so aus, als wäre es nurnoch eine Frage der Zeit, bis Crouch den Ministerpos-ten übernehmen würde. Doch dann geschah etwas Pein-liches ...« Sirius lächelte grimmig. »Crouchs eigener Sohnwurde zusammen mit einer Gruppe von Todessern gefasst, diees dank ihrer Lügenmärchen geschafft hatten, dass man sie ausAskaban entlassen hatte. Offenbar versuchten sie da-mals, Voldemort zu finden und ihn an die Macht zurückzu-bringen.«

»Crouchs Sohn wurde gefasst?«, keuchte Hermine.»Ja«, sagte Sirius, warf Seidenschnabel einen Hühnerkno-chen zu, bückte sich, hob das am Boden liegende Brot aufund brach es in zwei Teile. »Hässlicher kleiner Schock fürden guten Barty, könnte ich mir vorstellen. Hätte vielleichthin und wieder früher aus dem Büro gehen und ein wenig

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mehr Zeit zu Hause bei seiner Familie verbringen sollen ...dann hätte er seinen eigenen Sohn kennen gelernt.«

Er begann große Stücke Brot zu verschlingen.

»War sein Sohn tatsächlich ein Todesser?«, fragte Harry.»Keine Ahnung«, sagte Sirius und stopfte sich weiter Brotin den Mund. »Ich selbst war bereits in Askaban, als sie ihneingeliefert haben. Das meiste hab ich erst erfahren, seit ichraus bin. Der Junge wurde jedenfalls in Begleitung von Leu-ten geschnappt, die, da wette ich mein Leben drum, Tod-esser waren – aber er hätte natürlich auch zufällig zur fal-schen Zeit am falschen Ort sein können, genau wie dieHauselfe.«

»Hat Crouch versucht, seinen Sohn da rauszuhauen?«,flüsterte Hermine.

Sirius ließ ein Lachen hören, das eher wie ein Bellenklang. »Crouch und seinen Sohn raushauen? Ich dachte, duhättest ihn durchschaut, Hermine? Alles, was seinen Ruf zugefährden drohte, musste beseitigt werden, er hatte sein gan-zes Leben dem Ziel gewidmet, Zaubereiminister zu werden.Du hast doch gesehen, wie er eine treue Hauselfe rausge-worfen hat, weil sie mit dem Dunklen Mal in Verbindunggebracht wurde – das zeigt dir doch, wie er ist? Crouchs vä-terliche Zuneigung ging nur so weit, dass er dafür sorgte,dass seinem Sohn der Prozess gemacht wurde, und nachallem, was man hört, war dieser Prozess nicht viel mehrals eine gute Gelegenheit für Crouch, zu zeigen, wie sehr erseinen Sohn hasste ... danach schickte er ihn direkt nachAskaban.«

»Er hat seinen eigenen Sohn den Dementoren ausgelie-fert?«, fragte Harry leise.

»Ja, allerdings«, sagte Sirius und wirkte nun keineswegsmehr amüsiert. »Ich hab gesehen, wie ihn die Dementorenreinbrachten, ich hab sie durch die Gitter meiner Zellentür

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genau beobachtet. Er konnte nicht älter als neunzehn gewe-sen sein. Sie steckten ihn in eine Zelle in der Nähe von mei-ner. Als es Nacht wurde, schrie er nach seiner Mutter. Nachein paar Tagen allerdings wurde er ruhiger ... irgendwannsind sie alle verstummt ... nur hin und wieder schrien sie imSchlaf ...«

Für kurze Zeit war die Abgestumpftheit in Sirius' Blickdeutlich wie nie zu sehen, so als hätten sich Stahltüren hinterseinen Augen geschlossen.

»Also ist er immer noch in Askaban?«, sagte Harry. »Nein«,sagte Sirius matt. »Nein, er ist nicht mehr dort. Er starb,ungefähr ein Jahr nachdem sie ihn eingeliefert hatten.« »Er istgestorben?«

»Er war nicht der Einzige«, sagte Sirius bitter. »Die meis-ten dort drin werden wahnsinnig und viele hören schließlicheinfach auf zu essen. Sie verlieren ihren Lebenswillen. Manwusste immer, wann einer sterben würde, denn die Demen-toren spürten es und wurden erregt. Dieser Junge sah schonrecht kränklich aus, als er eingeliefert wurde. Da Crouch einwichtiger Mann im Ministerium war, durften er und seine Frauihn am Totenbett besuchen. Das war das letzte Mal, dass ichBarty Crouch gesehen hab; er musste seine Frau praktisch anmeiner Zelle vorbeitragen. Offenbar ist sie dann auchgestorben, kurz danach. Verzweiflung. Sie ist da-hingesiecht, genau wir ihr Junge. Crouch hat die Leiche sei-nes Sohnes nicht einmal abgeholt. Die Dementoren haben ihndraußen vor der Festung begraben, ich hab sie dabei be-obachtet.«

Sirius warf das Brotstück, das er gerade zum Mund geho-ben hatte, beiseite, setzte die Flasche Kürbissaft an die Lip-pen und leerte sie in schnellen Zügen.

»Der alte Crouch hat also alles verloren, genau in demAugenblick, da er glaubte, es endlich geschafft zu haben«,

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fuhr er fort und wischte sich mit dem Handrücken über denMund. »Da ist er ein Held, drauf und dran, Zaubereiministerzu werden ... kurz darauf stirbt sein Sohn, stirbt seine Frau, dergute Name gerät in Verruf, und wie ich seit meiner Fluchtgehört habe, hat auch seine Beliebtheit rapide abge-nommen. Als der Junge schließlich tot war, empfanden dieLeute ein wenig mehr Mitgefühl für ihn und fingen an zufragen, wie ein junger Bursche aus einer angesehenen Fami-lie auf solche Abwege geraten konnte. So konnte CorneliusFudge den Chefposten erobern und Crouch hat man in dieAbteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit ab-geschoben.«

Ein langes Schweigen trat ein. Harry rief sich in Erinne-rung, wie Crouchs Augen hervorgequollen waren, als erauf seine ungehorsame Hauselfe hinabgesehen hatte. Dasmusste der Grund sein, weshalb Crouch so überzogenstreng reagiert hatte, nachdem sie Winky im Wald unterdem Dunklen Mal gefunden hatten. Der Vorfall hatte ihn anseinen Sohn erinnert, an den alten Skandal und seinen Ge-sichtsverlust im Ministerium.

»Moody behauptet, Crouch sei davon besessen, schwarzeMagier zu fangen«, bemerkte Harry.

»Ja, wie ich höre, ist es bei ihm fast ein Wahn geworden«,sagte Sirius. »Wenn du mich fragst, glaubt er immer noch, erkönnte seine frühere Beliebtheit bei den Leuten zurückge-winnen, wenn er nur wieder einen Todesser fängt.«

»Und er hat sich in Hogwarts eingeschlichen und SnapesBüro durchsucht!«, sagte Ron und versetzte Hermine einentriumphierenden Blick.

»Ja, und das ergibt überhaupt keinen Sinn«, entgegnete Si-rius.

»Tut es sehr wohl!«, sagte Ron aufgeregt.

Doch Sirius schüttelte den Kopf. »Hör zu, wenn Crouch

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Snape nachspüren will, warum kommt er dann nicht alsRichter zum Turnier? Das wäre doch die beste Begründungdafür, Hogwarts regelmäßige Besuche abzustatten und ihn imAuge zu behalten.«

»Dann glaubst du auch, dass Snape irgendwas ausheckt?«,fragte Harry, doch Hermine redete dazwischen.

»Hör mal, egal was du sagst, Dumbledore jedenfalls ver-traut Snape –«

»Nun lass das doch, Hermine«, sagte Ron ungeduldig.»Natürlich weiß ich, dass Dumbledore ein brillanter Kopf istund so weiter, aber das heißt nicht, dass ein wirklich gerisse-ner schwarzer Magier ihn nicht täuschen könnte –«

»Und warum hat dann Snape Harry im ersten Schuljahr dasLeben gerettet? Warum hat er ihn nicht einfach sterbenlassen?«

»Keine Ahnung – vielleicht dachte er, Dumbledore würdeihn rauswerfen –«

»Was meinst du, Sirius?«, sagte Harry laut. Ron und Her-mine hörten auf sich zu kabbeln und lauschten.

»Bei dem, was ihr beide sagt, ist wohl jeweils was Wahresdran«, sagte Sirius und sah Ron und Hermine nachdenklich an.»Seit ich rausgefunden habe, dass Snape hier unterrich-tet, frage ich mich, warum Dumbledore ihn eingestellt hat. Diedunklen Künste haben Snape immer schon fasziniert, in derSchule wusste das jeder. Ein schleimiger, öliger, fetthaa-riger Bengel war er«, fügte Sirius hinzu, und Harry und Rongrinsten sich an. »Als Snape in die Schule kam, beherrschte ermehr Flüche als die Hälfte der Schüler im siebten Jahr, und ergehörte zu einer Bande von Slytherins, die sich später fast alleals Todesser erwiesen.«

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